Manfred Hanf

Gärtner, Ingenieur für Landschaftspflege, Umweltwissenschaftler und Gartentherapeut

»Ich habe Gartenanlagen gepflegt, geplant und gebaut. Später kamen landschaftsplanerische Tätigkeiten dazu, z.B.: Genehmigungsplanung mit landschaftspflerischem Begleitplan, Entwürfe für Anlagen im Außenbereich, wasserbauliche Tätigkeiten. Ich habe dabei aufmerksam verfolgt, dass in der Diskussion über die Bewertung von Kosten und Nutzen öffentlicher Grünflächen der Beitrag für das Wohlfühlen der Bewohner in den letzten Jahren einen immer höheren Stellenwert einnimmt.

Die Renaissance der Kleingärten in großen Städten und die Aneignung von dauerhaft oder temporär ungenutzten Flächen für die gärtnerische Bewirtschaftung sind für mich ein Ausdruck für die Bedeutung, die Grünflächen und Gärten für die Menschen haben. Als Gesellschaft sollten wir dafür sorgen, dass Zugänge und Nutzungsmöglichkeiten von Grünflächen weiterhin wichtige Aufgaben einer kommunalen Versorgungsplanung bleiben.

Als Planer mit gartentherapeutischer Zusatzausbildung sehe ich meine Aufgaben darin, den Menschen Zutritt zu Grünflächen zu verschaffen und Flächen nutzergerecht zu entwickeln. Dabei stehen für mich Menschen im Vordergrund, die sich den freien Zugang zu Gartenflächen nicht ermöglichen können und Menschen, die aufgrund verschiedenster Ursachen sehr spezielle Ansprüche an Gärten stellen. Dazu gehören Menschen mit Behinderung, alte und kranke Menschen, sowie sozial benachteiligte Menschen.«

 

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